Hallöchen ihr Lieben, es sind jetzt noch 4 Wochen und 4 Tage und ich habe wieder gebacken. In den letzten tagen habe ich viel im Internet gesucht, gelesen und angeschaut, was ehrlich gesagt schon etwas ermüdend ist. Gestern war ich dann nochmal schnell in der Bücherei und habe ein paar tolle vegane Backbücher mit nach Hause getragen. Ein paar Rezepte möchte ich daher heute gerne vorstellen, denn ich bin begeistert!

Im Buch 1. geht es nur um das Thema Schokolade, die Bilder sehen schon sehr gut aus und ich habe mich für den „Mit Ganache glasierter Schokoladenkuchen-zum Dahinschmelzen“ entschieden.

Step 1:

Den Herd auf 180C° vorheizen, das Gitter auf die mittlere Schiene schieben.

Eine 20er Form mit Backpapier auskleiden und den Rand mit Öl bestreichen, anschließend 2 TL Mehl hineingeben und am Rand verteilen.Dann kann sich der Teig beim backen gut festhalten 😉 und wird gleichmäßig ohne Kuppel!

Zutaten:

  • 70 g Weizenvollkornmehl
  • 60 g Dinkelmehl 630
  • 30 g Kakaopulver
  • 50 g Rohrohrzucker (extra fein gemahlen)
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz

Alle Zutaten in eine Schüssel sieben und vollständig vermischen.

  • 60 ml Rapsöl
  • 120 ml Agavendicksaft
  • 210 ml Sojamilch
  • 1 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Obstessig

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In einer 2. Schüssel alle Zutaten vermischen und unter die Trockenen mischen, am Besten mit der Küchenmaschine oder dem Mixer.Den Teig in die Form füllen und kurz klopfen, damit die Luftblasen nach oben steigen können. Ca. 18-23 Minuten backen, nach 18 Minuten aber schon einmal die Stäbchenprobe machen. Bei mir waren es 23 Minuten, es klebten nur kleine Krümel am Stäbchen aber der Teig war saftig.

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Anschließend ca. 20 Minuten in der Form auskühlen lassen und auf ein Kuchengitter setzten.

Ist der Teig richtig ausgekühlt, 1x in der Mitte horizontal durchteilen.


Die Creme:

Step 2:

Hier habe ich mich für die „Custard-Cremefüllung“ entschieden (36ml).

Zutaten:

  • 140-150 g Cashewnüsse
  • 240 ml vollfette Kokosmilch
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Agar-Agar-Pulver
  • 1 Msp. Guarkernmehl
  • 1 1/2 TL Vanilleextrakt

Die Cashewnüsse mit heißem Wasser übergießen und über Nacht einweichen lassen

Anschließend gut abtropfen lassen und mit der Kokosmilch, Rohrohrzucker, Rapsöl und Salz gut pürieren, bis es eine cremig-seidige Masse ergibt.

Danach das Agar-Agar-Pulver und das Guarkernmehl ca. 1 Minuten unterpürieren und im Topf erhitzen bis es blubbert.

Vorsicht es kann schnell anbrennen, also immer ordentlich rühren, abschließend in ein Gefäß füllen und mind. 4h kalt stellen, besser ist es über Nacht in den Kühlschrank zu stellen.

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Ich konnte nicht anders und musste kurz probieren und war sofort begeistert. Zum einen schmeckt die Creme kein bisschen nach Kokosnuss zum anderen ist sie nussig und schön cremig, echt lecker. Könnte mich sofort reinsetzen ;).

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Heute ist 1 Tag vergangen, die Cashew-Creme konnte sich im Kühlschrank entspannen und fest werden. Ich habe alles auf dem unteren Boden verteilt und den oberen Boden aufgesetzt. Wie beim letzten Mal habe ich auch hier wieder zuvor beide Böden von der Innenseite mit Schokolade bestrichen und kurz ins Eisfach gelegt, um die Schoko-Knusperschicht zu erhalten.

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Der Schokokuchen ist unglaublich saftig und sehr schokoladig.

Gestern habe ich noch eine Ganache hergestellt, die ich ebenfalls in den Kühlschrank gestellt habe. Dafür habe ich verwendet:

Zutaten:

  • 230 g dunkle Schokolade (mind. 70%)
  • 300 ml Sojamilch
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Rapsöl

Die Schokolade grob hacken und die Sojamilch in einem Topf zum kochen bringen.

Danach die Schokolade mit dem Zucker hineingeben und solange rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Nun die Masse einige Minuten ruhen lassen und anschließend das Öl und Salz hinzufügen. Dabei solange rühren, bis die Ölschlieren verschwunden sind und eine homogene Masse entstanden ist. In eine saubere Schale füllen und abkühlen lassen und später in den Kühlschrank stellen.

Die Ganache ist nun fest und muss ca. 30 sec. in der Mikrowelle erwärmt werden, damit sie geschmeidig genug ist, um sich schön um den Kuchen streichen zu lassen.

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Masse ist zu fest.

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Nach 30. sec. in der Mikrowelle ist die Masse weich und streichfähig.

Nun kann der Kuchen damit eingekleidet werden. Dazu fange ich oben an, setzte einen großen Klecks auf den Kuchen und verstreiche ihn grob. Anschließend beginne ich die Ganache an den Seiten mit der Winkelpalette aufzutragen, so dass alles bedeckt ist. Die Torte wird danach für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt, damit die Ganache wieder fest wird. Es ist später leichter die Feinheiten mit z.B. einem heißen Messer auszuarbeiten, also das Glätten der Seiten und oben, als wenn die Ganache weich ist.

 

Leider ist mir die Cashew-Creme noch zu leicht und sie kommt immer mal wieder an den Seiten heraus, während ich bestreiche. Also muss ich beim nächsten Mal mehr Guarkernmehl verwenden, damit die Masse fester wird!

Allerdings muss ich sagen, dass alle Massen, Cremes und Böden sehr sehr lecker schmecken, nur die richtige Konsistenz fehlt, daran muss ich noch schrauben 😉

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