Vor kurzem wurde ich gefragt, ich ich eine vegane Hochzeitstorte backen könne. Vegan gebacken habe ich schon oft, jedoch noch nie eine Hochzeitstorte mit Creme und allem Schnick Schnack drum herum. Ich bin aufgeregt und durchforste erst einmal sämtliche veganen Blogs dieser Erde.

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Dieser Artikel soll eine kleine Dokumentation über die Entstehung der Torte sein.

Tag 1:

Heute ist der 28. Juli, noch 5 Wochen und 3 Tage bis zur Hochzeit.

Begonnen habe ich heute mit einer Art Schoko-Biskuitboden. Dafür habe ich verwendet:

  • 450 g Dinkelmehl
  • 250 g Rohrrohrzucker
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Kakaopulver
  • 120 ml Rapsöl
  • 450 ml Mineralwasser

Zuerst werden die trockenen Zutaten vermischt danach die Flüssigen hinzu gefügt. In eine geölte Backform entweder 20er Form oder wie ich in eine 26er gefüllt und bei 175C° für 45 Minuten gebacken, komischer Weise stand im Rezept 75 min, dann wäre er allerdings furze trocken geworden..

Den Teig habe ich auskühlen lassen und 1x durchgeschnitten, dafür kann man gut einen Bindfaden verwenden.

Für die Creme habe ich Sahnefix 2 Packungen und 1x Sojasahne von Provamel in den Tiefkühler für mindestens 3h gelegt, damit sie sich leichter aufschlagen lässt.

So, die Sahne war schön kalt, das Aufschlagen hat sich irgendwie als schwierig gestaltet, da es länger als bei der gewöhnlichen Sahne dauert. Ich habe noch 5EL Puderzucker und 70 g Alsan hinzugefügt. Dann habe ich die Masse geteilt und in den Kühlschrank gestellt, damit es fest wird.

Die Sahne war leider noch nicht so fest wie ich sie brauche, deshalb hab ich noch 2 Päckchen Sahnefest hinzugefügt.

Auf den unteren Boden habe ich geschmolzene Schokolade und darauf die Sahne verteilt. Auf dem oberen Boden noch einmal Schokolade und für 10 Minuten ins Eisfach gestellt, somit vermischt sie sich nicht mit der Sahne.

Leider hat mir die Geschichte mit der Sahne überhaupt nicht gefallen, sodass ich mich dazu entschlossen habe, das ganze wieder runter zu kratzen, die Böden auseinander zu nehmen und eine neue Creme an den Start gebracht.

Hierbei habe ich mich für Buttercreme mit Alsan entschieden, die deutlich besser und stabiler ist:

  • 280 g Alsan (Zimmertemperatur)
  • 200 g Puderzucker
  • 2 EL Sahne (vegan)
  • 1 EL Mandelmus

Alles im Mixer gut vermengen, auf den Boden verteilen und außen glatt streichen.

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Fazit zum 1. Versuch:

Der Boden ist lecker, die Creme auch, das Highlight ist auf alle Fälle die Schoki innen auf den Böden, es knackt richtig, wenn man ein Stück mit der Gabel abnimmt, wie beim Vienetta Eis. Was ich richtig gut finde, dass sie nicht nach vegan schmeckt, häufig ist da dieser komische, pappige Nachgeschmack, den man gar nicht richtig zuordnen kann, das freut mich total. Aber für alle Fälle habe ich den Rest der Torte zu meiner Freundin in die WG gebracht, ich bin sehr auf das Urteil gespannt 🙂

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