Jeder kennt das und hatte es bestimmt schon häufiger erlebt, wenn der Kuchen z.B. in der Mitte extrem stark aufgeht. Das sind kleine Fehler die sich oft leicht vermeiden lassen. Hierzu habe ich ein paar Tipps aufgeschrieben:

  1. Der Kuchen sinkt in der Mitte ein: Der Ofen war zu kalt eingestellt.Bei Obstkuchen sinken die Früchte auf den Boden, oder der Kuchen wird zu fest und ist nicht locker.Das nächste mal lange genug vorheizen und erst dann den Kuchen in den Ofen schieben, wenn dieser die Temperatur erreicht hat. Die meisten Kuchen werden meist bei 175°C Ober-und Unterhitze auf mittlerer Schiene gebacken.
  2. Der Kuchen bildet in der Mitte eine Kuppel: Der Ofen war zu heiß eingestellt, wie oben: 175°C einstellen. Außerdem ist es ratsam, den Teig in der Mitte der Backzeit am Rand einzuschneiden, beim Käsekuchen z.B. reißt er dann viel seltener auf und bildet eine gleichmäßige glatte Oberfläche. Ein Tipp: setzt man in den flüssigen Teig einige Makkaroni-Nudeln hinein, wirken sie wie eine Abluftanlage, die überschüssige Hitze kann dadurch besser entweichen und der Kuchen wird gleichmäßiger hoch und glatt.makkaroni
  3. Der Kuchen wird zu schnell dunkel: Den Kuchen auf die untere Schiene setzten und mit Alufolie abdecken. Dann wird das Innere trotzdem durch gebacken und er wird nicht schwarz. Besser den Kuchen beim nächsten Mal von vorn herein auf eine untere Schiene setzten.
  4. Ungleichmäßige Bräune: Das kommt leider bei älteren Herden häufiger vor, auch bei mir. Dann nach der Hälfte der Backzeit den Kuchen drehen, sodass die andere Seite auch gebräunt werden kann.
  5. Der Kuchen ist zu trocken: z.B mit einem  chinesischem Essstäbchen den Kuchen einstechen, Orangensaft oder einen anderen Saft ( es geht auch Marmelade mit Wasser aufgelöst und aufgekocht) in die Löcher träufel. Anschließend den Kuchen in Frischhaltefolie wickeln und gut durchziehen lassen.

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Viel Spaß beim backen ihr Lieben!

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